Burnout Prävention
- individuelle Burnout Prävention
für potenziell Betroffene - betriebliche Burnout Prävention
für Unternehmen und Einrichtungen, bzw. deren Führungskräfte und Personalverantwortliche
Individuelle Burnout-Prävention
– und warum die meisten Tipps gegen Burnout ins Leere laufen
Burnout Prävention
Die gute Nachricht zuerst: Ja, Sie können verhindern, dass Sie ausbrennen!
Die schlechte: Das ist nicht ganz so leicht, wie es Ihnen von Hochglanz-Magazinen und so manchem „Burnout-Experten“ vorgegaukelt wird.
Beim Thema Burnout-Prävention fehlt es nicht an Ratschlägen.
Da heißt es z. B:
- lernen Sie Nein-Sagen
- setzen Sie sich realistische Ziele
- planen Sie Zeitpuffer und Erholungsphasen ein
- kümmern Sie sich um Ihre Work-Life-Balance
- achten Sie auf ausreichend Entspannung
- ernähren Sie sich gesund
- denken Sie an genügend Bewegung
- etc., etc., etc.
Das alles wissen Sie schon. Sie wissen, dass es Dinge gibt, die Sie ändern müssten. Und möglicherweise wissen Sie auch, welche.
Aber – und das ist das Problem: Es gelingt Ihnen nicht! Zumindest nicht langfristig, also über die Zeitspanne der guten Vorsätze hinaus.
Und wenn es Ihnen mit viel Überwindung gelingt (z. B. „Nein“ zu sagen oder die Arbeit liegen zu lassen und Feierabend zu machen), dann fühlen Sie sich schlecht. Sie sitzen zu Hause, geplagt von einem schlechten Gewissen, „Worst-Case-Szenarien“ vor Augen, alles andere als entspannt und grübeln nach. Äußerlich tun Sie zwar nichts (d. h. äußerlich befolgen Sie die gut gemeinten Tipps zur Burnout-Prävention), aber innerlich sind Sie extrem angespannt und am Arbeiten. Die krampfhaft verordnete Zeit zur Entspannung kostet Sie innerlich so viel Energie, dass es Ihnen besser täte, sich wieder an die Arbeit zu machen. Zumindest würden Sie sich dann besser fühlen …
Aus diesem Grund muss Burnout-Prävention, wenn sie langfristig wirksam sein soll, tiefer ansetzen als bei irgendwelchen oberflächlichen Ratschlägen.
Beispiel: „Lernen Sie, Nein zu sagen“
Im Kopf wissen Sie, dass Sie “Nein” sagen sollten. Aber in der Praxis gelingt es Ihnen kaum. Warum?
Können Sie nicht “Nein” sagen? Oh doch, das können Sie – zumindest verbal.
Die Falle lauert an anderer Stelle. “Nein” zu sagen, ist nicht das Problem. Das Problem ist die Konsequenz, die dieses “Nein” nach sich ziehen würde. Davor haben Sie Angst!
Was würde passieren, wenn Sie “Nein” sagen würden? Würden Sie von Ihrem Gegenüber abgelehnt werden? Müssten Sie mit Kritik rechnen? Oder damit, dass der andere sich enttäuscht von Ihnen abwendet? Hätte Ihr “Nein” berufliche oder finanzielle Folgen?
Was immer es sein mag:
„Ich kann nicht Nein sagen“, heißt in Wirklichkeit: „Ich habe Angst, die Konsequenz in Kauf zu nehmen, die dieses Nein nach sich ziehen würde!“
Der Schlüssel zum „Nein-Sagen“ hat also etwas mit einer tief in Ihnen liegenden Angst zu tun. Dort liegt auch Ihre Erpressbarkeit. Und daran kann man arbeiten.
betriebliche Burnout Prävention
Dieser Abschnitt zur betrieblichen Burnout Prävention wird im Augenblick überarbeitet.
Wir bitten Sie um etwas Geduld!
Bis es so weit ist und hier die aktuellen Inhalte zur betrieblichen Burnout-Prävention erscheinen, könnte vielleicht dieser Link für Sie interessant sein:
Burnoutprävention im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Seminare, Workshops bzw. Inhouse-Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter zur Burnout-Prävention in Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen finden Sie unter:
Autor des Beitrages:
Frank H. Berndt
„Experte für Burnout Fälle.“
(Focus Magazin 39/2008)