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Burnout-Syndrom und Burnout Prävention:

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Investition in Prävention lohnt sich

positiver "return on investment" (ROI) für Unternehmen, die in die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren.

Dass psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz zu nehmen und eine immer höhere finanzielle Belastung für Unternehmen darstellen, ist längst kein Geheimnis mehr.

Die "Initiative Gesundheit & Arbeit" (iga), eine Kooperation gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherungen, veröffentlicht diesbezüglich aufschlussreiche Zahlen (bezogen auf Deutschland):


  • "Im Jahr 2007 lagen psychische Störungen mit 9,3 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf Platz 4 der wichtigsten Krankheitsgruppen. Ihr Anteil ist damit gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen.

  • Von den Arbeitunfähigkeitsfällen 2007 entfielen 3,9 Prozent auf psychische Störungen. Das heißt, trotz eines insgesamt rückläufigen Krankenstands haben psychische Störungen in den letzten Jahren zugenommen.

  • Viele der Beschäftigten, die an einer Depression oder Angststörung erkranken, gehen trotz Beschwerden weiterhin zur Arbeit und suchen erst sehr spät professionelle Hilfe auf. Für Unternehmen bedeutet das in der Konsequenz: deutlich spürbare Produktivitätseinbußen durch Präsentismus, weil die Betroffenen weniger leistungsfähig sind als gewohnt.

  • Psychische Störungen haben einen erheblichen Anteil am Langzeit-Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Mit 13 Prozent liegen sie auf Platz 3 der häufigsten Diagnosegruppen. Bei den Frauen stehen psychische Störungen als Ursache einer Langzeit-Arbeitsunfähigkeit sogar an zweiter Stelle. Die bedeutendste Diagnose sind auch hier wieder affektive Störungen, vor allem depressive Episoden.

  • Psychische Störungen stellen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentungen dar. In der ersten Jahreshälfte 2007 ging circa jede dritte der neuen Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit auf eine psychische oder Verhaltensstörung zurück.

  • Psychische Störungen verursachen beträchtliche Kosten. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes beliefen sich allein die direkten Krankheitskosten im Jahr 2004 auf knapp 23 Milliarden Euro. Die damit einhergehenden potentiellen Verluste für die Volkswirtschaft, die aus Arbeitsunfähigkeit, Invalidität oder vorzeitigem Tod resultieren, wurden für 2004 auf rund 651 000 verlorene Erwerbstätigkeitsjahre geschätzt, 36 000 mehr als zwei Jahre zuvor."

    Quelle: iga-Fakten1

    Ebenfalls von der "iga" erschienen sind nun Studien und Reviews, die belegen, dass sich die Investition in präventive Maßnahmen zur Erhaltung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter für Unternehmen lohnt.

    Die Studien differieren. Der "return on investment" (ROI) liegt je nach Ansatz zwischen 1:2,5 und 1:10. Das heisst: Für jeden investierten Euro in präventive Maßnahmen (z.B. Inhouse Schulung zum Thema "Burnout" und "Burnoutprävention") liegt die Ersparnis für Unternehmen bei bis zu 10,00 €.

    Quelle: Wirksamkeit von Prävention (iga).

    geschrieben am 28.03.2011 um 16:31 Uhr.


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