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	<description>Psychisch gesunde Mitarbeitende. Starke Unternehmen.</description>
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	<item>
		<title>die Welt im Krisenmodus &#8211; wenn Sicherheiten wegbrechen</title>
		<link>https://www.burnout-fachberatung.de/welt_im-krisenmodus-resilient_krisen-meistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frank.berndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krisen]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben geglaubt, dass wir die Krankheiten und Seuchen im Griff und überwunden hätten. Dann kam die Pandemie.<br />
Wir haben geglaubt, dass wir aus den Gräueln des 2. Weltkriegs etwas gelernt hätten. Und plötzlich herrscht Krieg in Europa.<br />
Wir haben geglaubt, unser Wirtschaftssystem sei stabil. Und zunehmend beschleicht uns die Sorge, dass uns das alles auch um die Ohren fliegen könnte.<br />
Sind wir sicher? Sicher nicht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.burnout-fachberatung.de/welt_im-krisenmodus-resilient_krisen-meistern/">die Welt im Krisenmodus &#8211; wenn Sicherheiten wegbrechen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.burnout-fachberatung.de">burnout fachberatung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #000000;"><strong>+++ Zivilisation vor Zusammenbruch +++ </strong></span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Habe ich Ihre Aufmerksamkeit? Gut! Das wollte ich.</span></p>
<h1><span style="color: #000000;">Die Welt im Krisenmodus</span></h1>
<p><span style="color: #000000;">Seit Jahren, so hat man den Eindruck, befinden wir uns im Krisenmodus. Was sicher war, scheint wegzubrechen. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit! Der andere ist die Verzerrung unserer Wahrnehmung. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">In der heutigen Medienlandschaft wird der Erfolg an der Anzahl von Klicks gemessen. Es geht um Aufmerksamkeit. Doch die Konkurrenz ist groß, der Wettbewerb hart. Und so müssen Schlagzeilen immer drastischer formuliert werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Es braucht Emotion, um den Leser oder Zuschauer anzulocken. Dabei spielt Marketing oft eine größere Rolle als objektive Berichterstattung.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Ziel: Aufmerksamkeit um jeden Preis.<br />
</span></strong><span style="color: #000000;">Journalisten, Influencer und Politiker arbeiten geschickt mit reißerischen Begriffen und dramatischen Bildern. Nachrichten werden so aufbereitet, dass sie unser Bauchgefühl direkt ansprechen und uns in einen Zustand ständiger Alarmbereitschaft versetzen. </span><span style="color: #000000;">Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen echter Information und inszenierter Hysterie.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Emotionen sind heute wichtiger als Fakten.</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Besonders in Zeiten von Krisen und gesellschaftlichen Umbrüchen sorgt dieser Trend dafür, dass Ängste und Unsicherheiten überproportional dargestellt werden. Denn evolutionsbedingt reagieren wir auf den Säbelzahntiger heftiger als auf Bambi. Das weiß jeder, der sich Gehör verschaffen will (oder beruflich muss).</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Und so sind wir nun gelandet in einer immer hysterischer werdenden Welt: &#8222;Alles geht den Bach runter.&#8220; &#8222;Die Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch, unsere Zivilisation am Abgrund.&#8220; &#8222;Die Preise explodieren.&#8220; &#8222;Behörden verlieren die Kontrolle.&#8220; &#8222;Krieg und Terror bedrohen uns.&#8220; &#8222;Die Zwangsenteignung ist geplant.&#8220; &#8222;Und wir werden täglich vergiftet.&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wirklich?</span></p>
<p><span style="color: #000000;">So wird es uns zumindest permanent erzählt. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass alles frei erfunden ist. Natürlich gibt es Problemfelder, die angegangen werden müssen. Aber ob es wirklich immer gleich das große Drama und den bevorstehenden Weltuntergang braucht?</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sicher ist auf jeden Fall eines: </span><span style="color: #000000;">Medienschaffende und Politiker bekommen Aufmerksamkeit – und wir Angst!<br />
</span><span style="color: #000000;">Dadurch steigt unser Stresspegel. Wir sind anfälliger für Herz-Kreislauferkrankungen. Unsere Immunabwehr gegen Tumore wird geschwächt. Unsere Lebensfreude trübt sich ein und die Qualität desselben nimmt ab …</span></p>
<p><span style="color: #000000;">„Breaking News“ – wörtlich „hereinbrechende Nachrichten“. Achten Sie darauf, dass diese Nachrichten Sie nicht zerbrechen! Gönnen Sie sich Abstand. Schauen Sie nicht ständig hin und vor allem: Seien Sie kritisch!</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Verschließen wir dadurch die Augen vor der Wirklichkeit?</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Nein! Natürlich gibt es sie, die Krisen, Unsicherheiten und Gefahren.<br />
Das Problem ist ein doppeltes:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Zum einen sind Nachrichten aus aller Welt immer und überall verfügbar.</strong><br />
Vor 200 Jahren fiel in China auch der berühmte Sack Reis um. Aber davon hat Ihr Urgroßvater nie erfahren! Es gab schon immer Krisen, Kriege und Katastrophen. In manchen Epochen größere als heute. Heute aber bekommen wir diese in Echtzeit geliefert &#8211; in Dauerschleife &#8211; wenn es sein muss, bis ins Schlafzimmer.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Zum anderen sind wir es nicht mehr gewohnt, mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen.</strong><br />
In unserer westlich-zivilisierten Welt sind wir über viele Jahre dem Trugschluss aufgesessen, dass man Kontrolle oder gar Sicherheit im Leben haben könne!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir haben geglaubt, dass wir die Krankheiten und Seuchen im Griff und überwunden hätten.</span> <span style="color: #000000;">Dann kam die Pandemie.</span> <span style="color: #000000;">Wir haben geglaubt, dass wir aus den Gräueln des 2. Weltkriegs etwas gelernt hätten.</span> <span style="color: #000000;">Und plötzlich herrscht Krieg in Europa.</span> <span style="color: #000000;">Wir haben geglaubt, dass die Demokratie die beste aller Regierungsformen ist.</span> <span style="color: #000000;">Und auf einmal gewinnen Diktaturen die Oberhand.</span> <span style="color: #000000;">Wir haben geglaubt, unser Wirtschaftssystem sei stabil.</span> <span style="color: #000000;">Und zunehmend beschleicht uns die Sorge, dass uns das alles auch um die Ohren fliegen könnte.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Sind wir sicher? Sicher nicht!<br />
</strong></span><span style="color: #000000;">Und da können wir uns auf noch so viele Eventualitäten vorbereiten und noch so viele &#8222;VerSicherungen&#8220; abschließen. Das Leben ist nicht beherrschbar. Nicht im Kleinen, nicht im Großen. </span><span style="color: #000000;">Das Einzige, was sicher ist, ist die Unsicherheit. Das mag uns Angst machen. Aber damit müssen wir leben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als 1945 zwei Atombomben über Japan abgeworfen wurden und sich im Anschluss die Welt in ein nukleares Wettrüsten hineinsteigerte, wuchs bei vielen wieder die Angst vor einem neuen, endgültigen Krieg.</span> <span style="color: #000000;">Damals schrieb der irische Schriftsteller C.S. Lewis ein paar Zeilen, die wir uns auch heute noch zu Herzen nehmen könnten (aus „On Living in an Atomic Age“):</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #808080;"><em>„In mancher Hinsicht nehmen wir die Atombombe viel zu wichtig. ‚Wie sollen wir in einem Atomzeitalter leben?‘ Ich bin versucht, zu antworten: ‚Na, so wie Sie im 16. Jahrhundert gelebt hätten, als London fast jedes Jahr von der Pest heimgesucht wurde, oder wie Sie im Wikingerzeitalter gelebt hätten, als Räuber aus Skandinavien jede Nacht hätten anlanden und Ihnen die Kehle durchschneiden können; oder so, wie Sie jetzt bereits im Zeitalter von Krebs, Syphilis, Lähmung, Terroranschlägen, Flugzeugunglücken und Autounfällen leben.‘ Mit anderen Worten: Fangen wir nicht an zu glauben, dass wir es mit einer völlig neuartigen Herausforderung zu tun haben. Glauben Sie mir: Sie und alle, die Sie lieben, waren schon zum Tod verurteilt, bevor die Atombombe erfunden wurde. […] Der Tod ist keine Möglichkeit, sondern eine Gewissheit. Wenn diese Atombombe uns alle vernichtet, dann soll sie uns dabei erwischen, wie wir sinnvolle und menschliche Dinge tun – beten, arbeiten, unterrichten, lesen, Musik hören, die Kinder baden, Sport treiben oder mit unseren Freunden bei einem Bierchen und einer Runde Dart plaudern. Wir sollen nicht zusammengekauert wie verängstigte Schafe über Bomben nachdenken. Die Bombe mag unseren Körper zerstören [das kann eine Mikrobe auch], unseren Geist darf sie nicht beherrschen.“</em> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Möge das auch für unseren Blick auf andere uns ängstigende Krisen und Unsicherheiten gelten – von der Bedrohung durch einen Virus über explodierende Energiepreise, durchgeknallte Politiker, bis hin zum persönlichen Schicksal.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Krisen und Unsicherheiten gehören zum Leben. Lassen wir nicht zu, dass die Angst uns lähmt und uns den Mut zum Leben raubt!</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Was wir in unsicheren Zeiten brauchen: Selbstsicherheit</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Wir stützen uns auf Dinge oder auch Menschen und hoffen, in ihnen Sicherheit zu finden. Wir haben „Fremdsicherheit“. Was aber, wenn diese wegbricht? Was, wenn sich bisher geglaubte Gewissheiten auflösen? Was, wenn die Welt in Bewegung ist?</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Was wir brauchen, ist Selbstsicherheit</strong><br />
Haben Sie schon einmal ein Kind beobachtet, wie es mit Stützrädern Fahrradfahren lernt? Es hängt windschief auf dem Sattel und eiert durch die Gegend.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn sie die Stützräder abschrauben, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das Kind legt sich auf die Nase oder es lernt Fahrrad zu fahren. In der Regel passiert zunächst Ersteres: Knie und Hände blutig. Aber dann, mit etwas Übung, zunehmend das Zweite.</span> <span style="color: #000000;">So entsteht Selbstsicherheit!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Vielleicht sollten wir dankbar dafür sein, dass uns die Sicherheiten genommen werden! Vielleicht liegt genau hier die Chance, zu lernen, nicht auf das „da draußen“, sondern auf mich selbst zu bauen! Daran zu glauben, dass ich in der Lage bin, die Widrigkeiten des Lebens und auch dessen Niederlagen zu meistern. Ja, ich mag mir blutige Knie und Nasen holen. Aber am Ende lerne ich, mir selbst zu vertrauen und Stabilität in einer sich wandelnden Welt zu finden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Interesse an einem Resilienz-Seminar in Ihrem Unternehmen? Hier werden Sie fündig:</span></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="jRVT3kxgZD"><p><a href="https://www.burnout-fachberatung.de/resilienz-seminar/">Resilienz &#038; Wandel</a></p></blockquote>
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		<title>Resilienz ist kein Glücksgefühl</title>
		<link>https://www.burnout-fachberatung.de/resilienz-ist-kein-gluecksgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frank.berndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sich unser Leben leicht anfühlt, glauben wir, auf dem richtigen Weg zu sein. Ist es schwer, zweifeln wir an allem und uns selbst.<br />
Als müsste uns das Leben fortwährend bestätigen. Glücksgefühle werden zum Maßstab, ob wir mit dem richtigen Menschen zusammen sind, den richtigen Beruf gewählt haben, am richtigen Ort wohnen.  Am Ende muss sich alles „richtig“ anfühlen. Tut es das nicht, beginnen wir zu suchen, was wir falsch gemacht haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Vielleicht überschätzen wir das Glück.</strong></h1>
<p>Nicht das Glück selbst. Es gibt wenig, gegen das etwas einzuwenden wäre, wenn es uns unverhofft begegnet.<br />
Wir überschätzen seine Bedeutung – und das umso mehr, seit wir über Social Media angefangen haben, uns gegenseitig hauptsächlich den perfekten Teil unserer Welt zu zeigen.</p>
<p>Das Leben der anderen ist unser Maßstab. Wenn sich unser Leben leicht anfühlt wie das der andern, glauben wir, auf dem richtigen Weg zu sein. Ist es schwer, zweifeln wir an allem und uns selbst. Als müsste uns das Leben fortwährend bestätigen.</p>
<p><strong>Glücksgefühle werden zum inneren Kompass:</strong><br />
Bin ich mit dem richtigen Menschen zusammen?<br />
Habe ich den richtigen Beruf gewählt?<br />
Wohne ich am richtigen Ort?</p>
<p>Am Ende muss sich alles „richtig“ anfühlen und mit der &#8222;Welt der andern&#8220; mithalten können. Tut es das nicht, beginnen wir zu suchen, was wir falsch gemacht haben.</p>
<p>Nach fast 30 Jahren, in denen ich mich beruflich mit diesen Themen beschäftige (auch akademisch), fallen viele Nebensächlichkeiten weg und die Essenz macher Dinge kommt zum Vorschein.</p>
<p>Ein Leben kann schwer sein und dennoch richtig. Es kann uns müde machen, ohne uns zu vernichten. Es kann uns ängstigen und gerade deshalb von Bedeutung sein.</p>
<p>Wer ein Kind hat, weiß das! Wer anfängt, etwas Eigenes aufzubauen, weiß es! Wer einen Menschen liebt, weiß es spätestens dann, wenn die Möglichkeit des Verlustes nicht mehr bloß ein Gedanke ist.</p>
<p><strong>Das Angenehme und das Wertvolle sind eben nicht dasselbe. Wir haben nur angefangen, sie miteinander zu verwechseln.</strong><br />
Das Leben verlangt gar nicht, dass man sich darin immer wohl fühlt. Es verlangt nur, dass man sich ihm stellt &#8211; auch und gerade dort, wo es schwer wird.</p>
<p>Vielleicht sollte man deshalb nicht so allzuoft fragen, ob man glücklich ist.</p>
<p>Man sollte sich fragen, ob man noch lebendig ist. Ob einem das Leben noch etwas bedeutet. Ob man es bejaht trotz seiner Niederschläge und Verletzungen. Ob man noch neugierig ist. Ob man derzeit ein gutes Vorbild für sein jüngeres Ich wäre. Ob man Achtung und Respekt vor sich selbst hat. Ob man noch Entscheidungen trifft trotz der eigenen Angst. Ob es Menschen außerhalb der Familie gibt, für die man, ohne zu zögern, nachts um drei ins Auto steigen würde.</p>
<p>Das sind vielleicht keine angenehmen Fragen. Aber möglicherweise liegt in empfundenem Schmerz über manche Antwort mehr Lebensweisheit als in jedem Hochglanzselfie.</p>
<p>Manches versteht man erst, wenn man es durchlebt hat &#8211; und durchlitten hat. Eine Ehekrise. Einen Abschied. Einen Zerbruch. Einen Anfang, den man sich anders vorgestellt hatte. Die Jahre, in denen man merkt, dass man nicht mehr der Mensch ist, der man sein wollte — und vielleicht allmählich der wird, der man sein kann.</p>
<p>Das alles macht nicht unbedingt glücklich. Aber es macht das Leben wirklich.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>„Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“</em></strong><br />
(Goethe)</p>
<p>Auf den Wechsel &#8211; darauf kommt es an. Auf die Höhen und Tiefen. Dass etwas kommt und wieder geht. Dass wir gewinnen und verlieren. Dass wir uns irren und neu beginnen. Dass wir geliebt werden und eines Tages Abschied nehmen müssen. Dass es Tage gibt, an denen uns die Welt leichtfällt, und andere, an denen schon das Aufstehen eine Entscheidung ist.</p>
<p>Man kann sich dagegen absichern. Man kann sein Leben so einrichten, dass möglichst wenig geschieht, was einen erschüttert. Man kann sich bis zur absoluten Perfektion selbstoptimieren.</p>
<p>Nur wird man damit nicht unbedingt glücklicher. Man wird vor allem weniger verwundbar. Und das ist nicht dasselbe.</p>
<p>Und dieser Zustand ist auch etwas anderes als tatsächliche Resilienz. Resilienz ist keine Frage der Selbstoptimierung. Resilienz ist eine Frage der richtigen Einstellung zum Leben. Trotz allem!</p>
<p>Ich jedenfalls möchte weniger ein endlos glückliches Leben leben, als vielmehr eines, in dem mir Menschen und Dinge etwas bedeuten. Eines, in dem ich mich freuen kann, ohne die Freude festhalten zu wollen; in dem ich trauern darf, ohne die Trauer für einen Irrtum zu halten; in dem ich etwas wage, obwohl ich den Ausgang nicht kenne. Ein Leben, das nicht ständig beweisen muss, dass es das richtige ist.</p>
<p>Vielleicht genügt es, wenn man am Ende sagen kann: Ich habe es nicht immer leicht gehabt.</p>
<p>Aber ich war da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="GiLDUQ9cVx"><p><a href="https://www.burnout-fachberatung.de/resilienz-seminar/">Resilienz &#038; Wandel</a></p></blockquote>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="wP7uL7Waq5"><p><a href="https://www.burnout-fachberatung.de/mitarbeiterzufriedenheit-seminar/">Mitarbeiterzufriedenheit</a></p></blockquote>
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