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Frühpensionierung bei Lehrern: Burnout
Dienstunfähigkeit - jährlich scheiden viele Lehrer aus dem Schuldienst aus. Häufiger Grund: Burnout.
>> Münster - Macht die Arbeit in der Schule krank? Nur jeder dritte Lehrer erreicht nach seiner beruflichen Laufbahn die reguläre Altersgrenze von 65 Jahren, wenn er in Pension geht. Inzwischen führt knapp die Hälfte der 2540 Lehrer, die sich 2006 laut Landesamt für Statistik vorzeitig pensionieren ließ, als Grund „Dienstunfähigkeit“ an. Der Berufsverband Deutscher Psychologen stellt fest, dass die Frühpensionierungsquote bei Lehrern „alarmierend hoch“ sei.
Nach Aussagen des Vorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, belegten Studien, dass die größten Stressfaktoren für die Lehrer „problematische Schüler, zu große Klassen und eine zu hohe Stundenbelastung“ seien. „Außerdem trägt die ungünstige Verteilung von Unterricht und Erholung in Halbtagsschulen zur Erschöpfung der Lehrer bei. Es gibt kaum Phasen der Entspannung und keine Rückzugsmöglichkeiten.“
Hilfe oder gezielte berufliche Vorbereitung für diese Situationen in der Schule gibt es für junge Lehrer nicht: „Lehrer werden bei der Stressbewältigung oft alleingelassen, Lehramtsanwärter werden viel zu wenig auf die alltägliche Belastung des Berufs vorbereitet.“ <<
Quelle: "Borkener Zeitung"
geschrieben am 17.01.2009 um 16:40 Uhr.
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