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Das Burnout Syndrom als Berufskrankheit
Arbeitnehmerbund in Österreich fordert Anerkennung
In Österreich sind rund 800.000 Menschen vom Burn-out-Syndrom betroffen. Nun fordert der steirischen Arbeitnehmerbund ÖAAB, dass Burnout als Berufskrankheit anerkannt wird:
"Wir wollen, dass das Burn-out-Syndrom als Berufskrankheit anerkannt und in den allgemeinen Sozialversicherungskatalog aufgenommen wird. Dann ist es nämlich möglich, präventive Maßnahmen zu setzen", sagt Landessekretär Herbert Roßmann.
"Jeder kann es bekommen, Topmanager, Volksschüler, aber vor allem Pflegebedienstete, pflegende Angehörige und Lehrer", sagt der Grazer Mediziner und Schlafforscher Manfred Walzl.
Bei Männern seien vor allem Herzrhytmusstörungen, Atemnot, Angszustände und Panikattacken ein deutlicher Hinweis, dass ein Burn-out unmittelbar bevor steht, so Walzl. Bei Frauen hingegen sind Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungen und Kopfschmerzen Alarmzeichen, die auf einen drohenden Burn-out hinweisen.
Derzeit verschlingen die Krankenstände, die durch Burn-out verursacht sind, in Österreich rund 2,5 Milliarden Euro jährlich.
geschrieben am 14.01.2008 um 18:12 Uhr.
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