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Burnout Symptome - Burnout Ursachen
Auf dieser Seite erhalten Sie Antworten auf folgende Fragen zum Burnout Syndrom:
Der Begriff "Burn out" (engl. "to burn out", dt. "ausbrennen") ist ursprünglich ein technischer:
Die Psychologie greift diesen Burnout Begriff auf und überträgt ihn auf den Menschen. Am Burnout-Syndrom leiden demnach Menschen, die "heiß gelaufen" sind, deren "inneres Feuer", deren Leidenschaft und Antriebskraft aufgrund mangelnder "Brennstoffzufuhr" (Erfolgserlebnisse, positive Rückmeldungen, etc.) erloschen ist.
Die Interventionsmöglichkeiten erstrecken sich -je nach Zustand- von der Teilnahme an einem Seminar zum Thema "Burnout" über eine individuelle psychologische Beratung und die Begleitung durch einen Coach bis hin zur stationären Therapie.
So mancher Arzt hat bis heute Schwierigkeiten, das Burnout Syndrom als solches zu erkennen oder als Krankheit anzuerkennen.
Dies mag neben anderen Günden auch daran liegen, dass das Burnout Syndrom im internationalen Diagnoseklassifikationssystem der WHO (ICD-10, International Classification of Diseases) unter dem Diagnoseschlüssel "Z73.0" aufgeführt ist. Der Abschnitt "Z" (quasi "sonstiges") enthält „Faktoren, die den Gesundheitszustand
beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen“. Das Burnout Syndrom ist demnach ein Einflussfaktor, aber keine eigenständige Krankheit.
Aus diesem Grund weichen Mediziner beim Befund der klassischen Burnout Symptome häufig auf eine Alternative aus und diagnostizieren das "chronische Müdigkeitssyndrom" (ICD G93.3). Eine Erkrankung die dem Burnout Syndrom ebenfalls sehr nahe kommt und schon seit vielen Jahrzehnten im ICD-Katalog geführt wird, findet sich unter F48.0: "Neurasthenie".

In den vergangenen Jahren der Begriff "Burnout" enorm an Popularität gewonnen. Muss man sich nun Sorgen machen? Oder wird hier ein Phänomen nur künstlich aufgeblasen?
Egal, ob es um Stress am Arbeitsplatz und Stressbewältigung geht, um
chronische Überlastung und Work Life Balance, um Mobbing und den Umgang
mit Konflikten: Selten wird die Gelegenheit ausgelassen, auf das Burnout Syndrom hinzuweisen.
Zugegeben: Nicht ganz zu unrecht. Chronischer Stress, Überlastung, Mobbing, andauernde Konflikte, Perspektivlosigkeit und vieles mehr können tatsächlich zu einem Ausbrennen führen!
Allerdings vernebelt dieser allzu inflationäre Gebrauch des Begriffs die Sicht auf die eigentliche Problemlage!

Das Burnout Syndrom ist weit mehr als ein vorübergehender Zustand der Erschöpfung, der sich mit ein paar oberflächlichen Tipps und Ratschlägen gegen das Ausbrennen beheben lässt.
Die eigentliche Ursache für das Burnout Syndrom liegt meist viel tiefer als gemeinhin angenommen. Die Zusammenhänge sind meist komplizierter als sie im ersten Moment scheinen. Und die Symptome lassen sich oft nur schwer von den Symptomen einer Depression unterscheiden.
Wir haben es also beim Burnout Syndrom mit einer ernstzunehmenden Erkrankung zu tun. Lesen Sie im Folgenden, an welchen Symptomen Sie das Burnout Syndrom erkennen und welche Massnahmen Sie dagegegen ergreifen können. Durch eine rechtzeitige und fachgerechte Behandlung haben Sie alle Chancen, ein Ausbrennen zu vermeiden!

Im Verlauf einer Burnout Erkrankung kommt es zu einem dramatischen Einbruch der emotionalen, sozialen, intellektuellen und körperlichen Leistungsfähigkeit.
Hier die Symptome an denen Sie das Burnout Syndrom erkennen können:
Zu den emotionalen Symptomen des Burnout Syndroms gehören:
Zu den sozialen Symptomen des Burnout Syndroms gehören:
Zu den intellektuellen Symptomen des Burnout Syndroms gehören:
Zu den körperlichen Symptomen des Burnout Syndroms gehören:
Bei der Entstehung des Burnout Syndroms spielen die äusseren Umstände eine bedeutende Rolle.
Einen idealen Nährboden bilden:
Keine Frage: Die oben genannten Faktoren erhöhen das Burnout Risiko deutlich. Doch nur in den äusseren Umständen nach der Ursache für das Ausgebranntsein zu suchen, reicht nicht aus!
Wie kommt es denn, dass unter den gleichen widrigen Bedingungen nicht alle am Burnout Syndrom leiden? Warum brennt der eine aus, während der andere scheinbar immun gegen das Burnout Syndrom ist - und das, obwohl er in derselben Abteilung arbeitet und mit den gleichen Umständen zu kämpfen hat?
Zu den äusseren Umständen muss noch eine zweite Komponente kommen, um am Burnout Syndrom zu erkranken: die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen mit ihren inneren Wünschen und Ängsten. Hier ein Auszug:
Bei der Frage, wie das Burnout Syndrom im jeweiligen Fall entstehen konnte (bzw. bei der Suche nach den wirklichen Burnout Ursachen), muss beides betrachtet und in Verbindung zueinander gebracht werden:
a) die äusseren Umstände
b) und der Einzelne mit seiner inneren "Disposition", seinen (oft unbewussten) inneren Ziele und Leitsätzen, seinen verborgenen inneren "Antreibern"
Weder beim Einzelnen allein, noch ausschliesslich in den äusseren Umständen, liegt die Ursache, die zum Ausbrennen geführt hat. Vielmehr ist es das "System", das "Ineinandergreifen" dieser beiden Komponenten.
Beispiel: Nehmen wir an, sie tragen in sich den Wunsch, es allen
Recht zu machen, bzw. haben Angst davor, den Erwartungen der anderen
nicht zu genügen (innere Disposition - s.o.: **). Nun arbeiten Sie in einem Umfeld (äussere Umstände - s.o.: *), in dem Sie recht wenig oder kein Feedback bekommen.
Woher wissen Sie, wann "genug" "genug" ist? Also fangen Sie an, heiss
zu laufen - nur um sicher zu gehen, dass Sie die Erwartungen Ihres
Umfelds auch erfüllen. Eine Erkrankung am Burnout Syndrom ist vorprogrammiert.
Nur wenn dieser Mechanismus (dieses Zusammenspiel zwischen der äusseren Situation und Ihren Inneren Leitsätzen und Antreibern) entlarvt ist, können massgeschneiderte -und damit wirksame- Strategien zur Überwindung des Burnout Syndroms entwickelt werden.
Allgemeine Ratschläge wie: "Lernen Sie Nein zu sagen" oder "Achten Sie auf den nötigen Ausgleich" krazen ebenso nur an der Oberfläche wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder andere Entspannungstechniken.
Die eigentliche Ursache bleibt unberührt!
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Burnout Prävention und Therapie, z.B.: